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Gefahr­stoff­la­ge­rung

Sicherheitsschränke regelmäßig überprüfen
Gefahr­stoff­la­ge­rung

Nach jeder positiven Prüfung erhält der Sicherheitsschrank die Prüfplakette als Nachweis. Fotos: asecos
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Die sichere und geset­zes­kon­forme Gefahr­stoff­la­ge­rung ist eine der wich­ti­gen Aufga­ben in einem Betrieb. Der Betrei­ber muss sich darum kümmern, dass die genutz­ten Chemi­ka­lien oder Gase beschrie­ben, klas­si­fi­ziert und entspre­chend sach­ge­recht behan­delt sowie gela­gert werden. Ebenso muss er Sorge tragen, dass die zur Gefahr­stoff­la­ge­rung einge­setz­ten Sicher­heits­schränke nach der Anschaf­fung auch über die Nutzungs­zeit sicher betrie­ben werden. Regel­mä­ßige Über­prü­fun­gen sind dabei Pflicht.

Werden brand­ge­schützte Sicher­heits­schränke nicht regel­mä­ßig gewar­tet, droht im Falle eines Bran­des das Versa­gen der Sicher­heits­ein­rich­tung und somit eine Gefahr für die Mitar­bei­ter. Das kann außer­dem den Verlust des Versi­che­rungs­schut­zes bedeu­ten, wie auch den Wegfall der Unternehmer-Haftungsbeschränkung, da Fahr­läs­sig­keit ange­nom­men werden muss. Zum Beispiel ist dies in der Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung §4 fest­ge­schrie­ben: „Arbeit­ge­ber haben die Sicher­heits­ein­rich­tun­gen zur Verhü­tung und Besei­ti­gung von Gefah­ren sach­ge­recht zu warten und auf Funk­ti­ons­fä­hig­keit zu prüfen“. Die Tech­ni­sche Regel TRGS 526 – BGI / GUV‑I 850–0 empfiehlt die Prüfung von Sicher­heits­schrän­ken für entzünd­bare Flüs­sig­kei­ten im Abstand von nicht mehr als einem Jahr durch­zu­füh­ren.
Die Prüfun­gen vorneh­men dürfen ausschließ­lich „befä­higte Perso­nen“. Laut der Tech­ni­schen Regel für Betriebs­si­cher­heit TRBS 1203 ist dies eine Person, „die durch ihre Berufs­aus­bil­dung, ihre Berufs­er­fah­rung und ihre zeit­nahe beruf­li­che Tätig­keit über die erfor­der­li­chen Fach­kennt­nisse zur Prüfung der Arbeits­mit­tel verfügt“. Es müssen also Fach­leute ran. Beispiels­weise Spezia­lis­ten aus der Service-Fachabteilung des Herstel­lers asecos , deren Beruf die Instand­hal­tung sicher­heits­tech­ni­scher Anla­gen ist und die natür­lich die Produkte bestens kennen. Sie führen die Instandsetzungs‑, Wartungs- und Inspek­ti­ons­ar­bei­ten norm­ge­recht gemäß DIN 31051 durch.
Was geprüft wird
Die Vorge­hens­weise bei der Wartung ist stan­dard­mä­ßig fest­ge­legt. Beispiels­weise wird bei der Prüfung von Sicher­heits­schrän­ken für entzünd­bare Flüs­sig­kei­ten zunächst anhand einer Sicht­kon­trolle auf allge­meine Beschä­di­gun­gen des gesam­ten Schranks und auf even­tu­elle Korro­sion von Auffang­wan­nen, Lage­r­ebe­nen und Auszü­gen geprüft. Ebenso prüft der Tech­ni­ker, ob die Ausrich­tung und die Spalt­maße den Vorschrif­ten entspre­chen. Die Funk­ti­ons­prü­fung beinhal­tet z. B. die Unter­su­chung der ordnungs­ge­mä­ßen Türschlie­ßung. Was sich banal anhört, ist für die Schutz­leis­tung beson­ders wich­tig, da das Eindrin­gen von heißer Luft in den Schrank im Falle eines Bran­des die Sicher­heit nicht mehr gewähr­leis­tet. Weiter­hin werden alle Sicher­heits­aspekte und Brand­schutz­funk­tio­nen am Schrank geprüft, etwa ob alle Dich­tun­gen vorhan­den und intakt sind. Ist der Schrank tech­nisch belüf­tet, führt der Tech­ni­ker eine lüftungs­tech­ni­sche Prüfung durch. Anhand von Abluft­mes­sun­gen wird ermit­telt, ob der Schrank das vorge­schrie­bene Abluft­vo­lu­men erreicht. Wird ein Umluft­fil­ter­auf­satz einge­setzt, kann der Service-Techniker auch diesen auf seine Funk­ti­ons­fä­hig­keit prüfen und den Filter­aus­tausch vorneh­men, falls nötig.
Bei Sicher­heits­schrän­ken ohne tech­ni­sche Belüf­tung prüft er die Einhal­tung der dann notwen­di­gen Ex-Zonen. Während der Rechts­si­cher­heits­kon­trolle wird nach­fol­gend unter ande­rem geprüft, ob die korrek­ten Kenn­zeich­nun­gen vorhan­den sind oder auch, ob das Auffang­vo­lu­men der vorge­schrie­be­nen Boden­auf­fang­wanne für das tatsäch­li­che Lager­vo­lu­men ausreicht. In der Service-Leistung bei Herstel­ler asecos behebt der Tech­ni­ker während der Prüfung ermit­telte Fehl­funk­tio­nen direkt vor Ort. Notwen­dige Ersatz­teile sind in 98 % der Fälle auf den Service-Fahrzeugen sofort verfüg­bar.
Garan­tierte Rechts­si­cher­heit
Ist die Instand­hal­tung mit posi­ti­vem Ergeb­nis durch­ge­führt, wird den Sicher­heits­schrän­ken durch das Anbrin­gen einer Prüf­pla­kette ähnlich dem Tüv-Prinzip die Funk­ti­ons­tüch­tig­keit beschei­nigt. Dies gilt zum Beispiel bei Bege­hun­gen durch die Berufs­ge­nos­sen­schaft als Nach­weis der Rechts­si­cher­heit. Mit seinem Prüf­sie­gel gibt der Fach­mann außer­dem die Gewähr­leis­tung auf die verrich­te­ten Arbei­ten. Die Gültig­keit erstreckt sich meis­tens bis zum nächs­ten fälli­gen Service-Termin. Als Herstel­ler kennt asecos die Belange am Einsatz­ort sehr gut und bietet Service-Pakete, bei denen sich bei jähr­li­cher Beauf­tra­gung der Über­prü­fung die Garan­tie auf bestimmte Sicher­heits­schränke bis auf zehn Jahre verlän­gert.
Frank Schil­lin­ger asecos GmbH www.asecos.de

Jetzt auch zur Miete
Dieses Jahr ganz neu bietet Herstel­ler asecos ein Konzept zur Miete von Sicher­heits­schrän­ken an. Bei Sicher­heits­schrän­ken für entzünd­bare Flüs­sig­kei­ten ist die entspre­chende tech­ni­sche Entlüf­tung in Form eines Umluft­fil­ter­auf­sat­zes im Miet­pa­ket enthal­ten. Gerade klei­nere Betriebe und solche mit älte­ren, repa­ra­tur­in­ten­si­ven Schrän­ken profi­tie­ren von der Miet-Möglichkeit. Denn die jähr­li­chen sicher­heits­tech­ni­schen Über­prü­fun­gen der Sicher­heits­schränke sowie der Filter­wech­sel beim zuge­hö­ri­gen Umluft­fil­ter­auf­satz sind auch mit im Paket. Anschaf­fung oder Ersatz wie auch die Wartung der Sicher­heits­schränke sind so keine große Einmal­be­las­tung mehr. Es besteht die Möglich­keit, die gemie­te­ten Sicher­heits­schränke nach einer gewis­sen Zeit zu erset­zen. Dadurch ist der Betrieb stets auf dem neues­ten Stand der Tech­nik. Während der gesam­ten Miet­dauer gilt Garan­tie auf die Miet­schränke.
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