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Perspektiven fürs letzte Drittel

Praxisbeispiel Handelsunternehmen Globus
Perspektiven fürs letzte Drittel

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Petra Kannengießer Foto: Nedeljko Radic - Luka.Fotograf
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Wer sich im Alter geistig her­aus­ge­fordert fühlt, bleibt länger gesund. Davon ist das Han­del­sun­ternehmen Globus überzeugt und bietet seinen Mitar­beit­ern vielfältige Weit­er­bil­dungsmöglichkeit­en. Mit flex­i­blen Teilzei­tange­boten reagiert das Unternehmen auf verän­derte Bedürfnis­la­gen.

Globus ist ein Unternehmen mit Weit­blick. Das Han­del­sun­ternehmen mit bun­desweit rund 18.800 Mitar­beit­ern – davon sind fast ein Fün­f­tel über 50 Jahre alt – ist sich der Verk­nap­pung qual­i­fiziert­er Arbeit­skräfte bewusst. In den näch­sten zehn Jahren wer­den rund 25 Prozent der Belegschaft in Alter­srente gehen. „Wir kön­nen dem Fachkräfte­man­gel nur ent­ge­gen­s­teuern, wenn wir das Know-how kom­pe­ten­ter Mitar­beit­er erhal­ten und uns auf deren Bedürfnisse ein­stellen“, sagt Petra Kan­nengießer. Die Lei­t­erin des SB-Waren­haus­es in Zell war als Pro­jek­tlei­t­erin an der Konzep­tion des Pro­gramms „Kom­pe­tenz zählt“ beteiligt.

Individuelle Teilzeitangebote

Dieses sieht indi­vidu­elle Lösun­gen für die Beschäftigten vor: Möglich ist zum Beispiel die Reduzierung der Arbeit­szeit. So kann der Rentenein­tritt verzögert beziehungsweise nach Rentenein­tritt eine ger­ingfügige Beschäf­ti­gung über­nom­men wer­den. Bere­its heute arbeit­en mehr als die Hälfte der Mitar­beit­er in Teilzeit, darunter auch Führungskräfte. Bei der Ein­stel­lung gibt es grund­sät­zlich keine Alters­gren­ze, denn „wir schätzen die Qual­i­fika­tion, Leis­tungs­bere­itschaft und leg­en Wert darauf, dass die ‘Chemie‘ stimmt.“

Entwicklung nicht altersbegrenzt

Geistige Her­aus­forderung hält gesund und Entwick­lung hat keine Alters­gren­ze – davon ist auch Globus überzeugt. Neben E‑Learn­ing-Ange­boten zu fach­be­zo­ge­nen The­men kön­nen sich ältere Mitar­beit­er bei Globus auch an Führung­spro­gram­men zur Vor­bere­itung auf eine Team- oder Bere­ich­sleit­er­auf­gabe vor­bere­it­en. Auch hor­i­zon­tale Kar­ri­erep­fade sind möglich: zum Beispiel eine Qual­i­fika­tion zum Fach­ber­ater. Petra Kan­nengießer: „Ein Großteil der Teil­nehmer ist 40 und älter. Für sie ist es ein Ans­porn, nach vie­len Beruf­s­jahren etwas Neues dazuzuler­nen und sich der Prü­fung mit IHK-Abschluss zu stellen.“ Von solchen Weit­er­bil­dun­gen prof­i­tieren bei­de Seit­en: Mitar­beit­ern ermöglicht es neue Kar­ri­ereper­spek­tiv­en. Unternehmen hal­ten motivierte Mitar­beit­er, die ihr Wis­sen und ihre Lebenser­fahrung ein­brin­gen kön­nen.

Sinnstiftende Aufgaben

Mit zunehmen­dem Alter suchen viele Men­schen zudem nach Auf­gaben, die für sie sinns­tif­tend sind. Sich als intern­er Train­er bei Azu­bi-Schu­lun­gen zu engagieren oder als Men­tor in einem alter­shetero­ge­nen Team zu arbeit­en, stellt für viele eine inter­es­sante Entwick­lungsmöglichkeit dar. Kan­nengießer: „Solche Per­spek­tiv­en empfind­en Ältere als wertschätzend und lassen sie förm­lich auf­blühen.

 

 

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