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Positives Feedback fördert Arbeitssicherheit

Positives Feedback etabliert sicheres Verhalten und steigert die Motivation
Motivation: Der oft unterschätzte Faktor im Arbeitsschutz 

Positives Feedback fördert Etablieren von Verhaltensweisen
© Olesia Bilkei - stock.adobe.com
Stefan Ganzke

Wenn kleine Kinder damit begin­nen, Laufen zu ler­nen oder Fahrrad zu fahren, dann sieht man ihnen die innere Moti­va­tion an und den Spaß dabei, wenn es klappt, die Eltern ihnen pos­i­tives Feed­back geben und mit Freude, Zus­pruch und Klatschen reagieren. Kinder üben das Laufen und Fahrrad fahren so oft, bis es zu ein­er sicheren Gewohn­heit wird. Was in der Erziehung von Kindern funk­tion­iert, lässt sich im Wesentlichen auch auf den Arbeitss­chutz in den Unternehmen über­tra­gen. Ger­ade, wenn Unternehmen fest­stellen, dass bei vie­len Arbeit­sun­fällen die Entschei­dun­gen und Hand­lun­gen von Führungskräften und Mitar­bei­t­en­den eine wesentliche Rolle gespielt haben, weil hier die tech­nis­chen, organ­isatorischen und per­so­n­en­be­zo­ge­nen Schutz­maß­nah­men an ihre Gren­zen stoßen. 

Verhaltensweisen durch positives Feedback etablieren

„Moti­va­tion bringt dich in Gang. Gewohn­heit­en hal­ten dich in Schwung“, sagte einst der US-amerikanis­che Unternehmer und Speak­er Jim Rohn (1930–2009) und bringt es damit auf den Punkt. Die wichtig­sten Eckpfeil­er, um die Ein­stel­lung von Führungskräften und Mitar­bei­t­en­den zum Arbeitss­chutz zu verän­dern, sind Moti­va­tion und Gewohn­heit­en. Ein entschei­den­der Schritt ist hier­bei, dass die Men­schen sowohl ihren per­sön­lichen Vorteil im Arbeitss­chutz erken­nen als auch ihr per­sön­lich­es „Warum“ dahin­ter. Das ist oft der „Klick-Moment“, in dem sich die Ein­stel­lung nach­haltig ändern kann. Dazu bedarf es, die neuen sicheren Gewohn­heit­en oder Ver­hal­tensweisen zu etablieren, indem wie bei Kindern ein pos­i­tives Feed­back gegeben wird. Doch ger­ade hier braucht es an vie­len Stellen noch ein Umdenken: Wer mehr sicheres Ver­hal­ten möchte, muss ver­ste­hen, dass pos­i­tives Feed­back mehr ist als der Ansatz „nicht getadelt ist gelobt genug“. Denn durch Lob für ein neues sicheres Ver­hal­ten steigt auch die innere Moti­va­tion, noch mehr Lob zu bekom­men und bess­er zu werden.


Stefan Ganzke
Ste­fan Ganzke; Foto: pri­vat

Autor:
Ste­fan Ganzke
Geschäfts­führer der Wan­del­W­erk­er Con­sult­ing GmbH
Sicherheitskultur-Experte

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