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Handlungsfelder für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Industrie 4.0
Handlungsfelder für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

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Zum Beispiel Roboter können auch neue Unfallrisiken bergen. Foto: © Hermdorff / stock.adobe.com
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Die indus­trielle Arbeitswelt verän­dert sich hin zu ein­er Indus­trie 4.0. Auf welchen Feldern durch neue Risiken Hand­lungs­be­darf für Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit beste­ht, aber auch wo sich neue Möglichkeit­en für Sicher­heit und Gesund­heit ergeben, beschreiben die Träger der geset­zlichen Unfal­lver­sicherung und ihr Spitzen­ver­band, die Deutsche Geset­zliche Unfal­lver­sicherung (DGUV), in einem Posi­tion­spa­pi­er.

Koop­er­a­tive Sys­teme aus Tech­nik und Men­sch, die auch kün­stliche Intel­li­genz ein­beziehen, sind charak­ter­is­tisch für das, was wir als „Indus­trie 4.0“ beze­ich­nen. Zwar ver­laufe die Dig­i­tal­isierung je nach Branche unter­schiedlich schnell, sagt Dr. Michael Huelke, Experte für neue Tech­nolo­gien im Insti­tut für Arbeitss­chutz der DGUV (IFA). Die Frage, ob und inwieweit Sicher­heit und Gesund­heit von Beschäftigten dadurch beein­trächtigt oder auch befördert wer­den kön­nen, stelle sich aber grund­sät­zlich. Huelke: „Denken wir beispiel­sweise an Robotik oder Assis­ten­zsys­teme wie Daten­brillen: Sie sollen ent­las­ten und unter­stützen; sie bergen aber auch neue Unfall­risiken, kön­nen die Men­schen über­fordern oder in falsch­er Sicher­heit wiegen.“

Tech­nolo­giebe­zo­gene Fra­gen ste­hen für die geset­zliche Unfal­lver­sicherung im Zen­trum der Präven­tion­süber­legun­gen: Wie lässt sich Daten­sicher­heit in hoch ver­net­zten Sys­te­men gewährleis­ten und aktuell hal­ten? Welche Konzepte ermöglichen eine ver­lässliche Risiko- und Gefährdungs­beurteilung von sich selb­st organ­isieren­den Maschi­nen und Anla­gen? Welchen Ein­fluss haben Assis­ten­zsys­teme auf das Risikover­hal­ten der Beschäftigten? Huelke: „Ein weit­er­er Blick gilt der Organ­i­sa­tion. Das heißt, dass wir Arbeits­be­din­gun­gen noch stärk­er ganzheitlich beurteilen müssen. Die selek­tive Betra­ch­tung von Einze­laspek­ten – nur Sicher­heit, nur Ergonomie oder nur kog­ni­tive Belas­tung – wird den kom­plex­en Zusam­men­hän­gen in Indus­trie 4.0 nicht mehr gerecht.“ Auch der Men­sch selb­st bietet Ansatzpunk­te für Präven­tion: Indus­trie 4.0 braucht zum Beispiel neue Kom­pe­ten­zen in der Mitar­beit­er­führung, damit auch Führen auf Dis­tanz oder in alters­gemis­cht­en Teams funk­tion­iert. Zudem sind neue und angepasste Qual­i­fika­tion­sin­halte und ‑meth­o­d­en erforder­lich: Mobiles Ler­nen oder alterns­gerecht­es Ler­nen sind Beispiele.

www.dguv.de

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