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Was PSA im Textillea­sing leis­ten muss

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Die Schweißerschutzkollektion BP Welder’s Comfort besteht aus einem inhärenten flammhemmenden Gewebe, das beim Waschen seine Schutzfunktion bewahrt. Foto: © Bierbaum-Proenen
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Berufs­be­klei­dung und Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tun­gen (PSA) müssen vielen Anfor­de­run­gen genü­gen. Ein wich­ti­ges Stich­wort ist die Industriewäsche-Tauglichkeit: Auch nach vielen Reini­gungs­zy­klen sollte die Schutz­funk­tion der Klei­dung voll­um­fäng­lich erhal­ten blei­ben.

Die Ansprü­che, die an moderne Berufs­be­klei­dung und Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tun­gen (PSA) gestellt werden, sind in den vergan­ge­nen Jahren enorm gestie­gen: Sie müssen die Beschäf­tig­ten nicht nur vor Verlet­zun­gen bewah­ren, sondern auch durch Design, Funk­tio­na­li­tät, Ergo­no­mie, Bewe­gungs­frei­heit sowie Bestän­dig­keit über­zeu­gen. PSA, mit der Textil­ser­vice­un­ter­neh­men große Indus­trie­be­triebe belie­fern, muss zudem indus­trie­wäschetaug­lich sein. Sie hat sehr hohen mecha­ni­schen Anfor­de­run­gen stand­zu­hal­ten und darf dabei auf keinen Fall ihre Funk­tion – etwa eine flamm­hem­mende Wirkung – verlie­ren.

Hart­nä­ckige Verschmut­zun­gen

Staub, Schmiere, Lack oder Öl – im Verlauf eines Arbeits­ta­ges setzen sich viele Stoffe auf der Mitar­bei­ter­klei­dung fest, die beson­ders schwer zu entfer­nen sind. Jeden Tag fallen Berge an verschmutz­ter Beklei­dung in den Betrie­ben an, die regel­mä­ßig und sach­ge­recht gerei­nigt werden müssen. Viel­fach wird diese zu Hause von den Mitar­bei­tern selbst gewa­schen. Das hat aber durch­aus seine Tücken, denn falsche Pflege kann sehr schnell gefähr­lich werden: Selbst kleine Rück­stände auf Persön­li­cher Schutz­aus­rüs­tung können bereits deren Schut­z­ei­gen­schaf­ten mindern. Wird die Klei­dung in der heimi­schen Wasch­ma­schine nicht sach­ge­mäß gerei­nigt, werden reflek­tie­rende oder Chemi­ka­lien abwei­sende Eigen­schaf­ten womög­lich einge­schränkt oder gehen gar verlo­ren. Ob die PSA dann noch ausrei­chend vor den ausge­wie­se­nen Gefah­ren schützt, ist durch den Träger zumeist nicht auszu­ma­chen.

Rundum-Sorglos-Paket

Ein ande­rer Weg besteht darin, dass Unter­neh­men die einge­setzte PSA leasen. Beim Textillea­sing bezieht ein texti­ler Dienst­leis­ter Berufs- oder Schutz­klei­dung von Herstel­lern und vermie­tet diese seinen Kunden. Zudem kümmert er sich um die Reini­gung, Instand­hal­tung und Repa­ra­tur der Klei­dung. „Die Mitar­bei­ter des belie­fer­ten Unter­neh­mens finden täglich ihre frisch gewa­schene und funk­ti­ons­fä­hige Klei­dung vor“, sagt Karol Ast, Vertriebs­lei­ter beim Kölner Beklei­dungs­her­stel­ler Bierbaum-Proenen. BP bietet den texti­len Service­un­ter­neh­men seit vielen Jahren profes­sio­nelle Beklei­dung für das Textillea­sing an. Nicht nur die Mitar­bei­ter, sondern auch Arbeit­ge­ber haben davon einen deut­li­chen Vorteil: Wenn laut Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung PSA-Pflicht besteht, müssen sie Schutz­klei­dung in der rich­ti­gen Beschaf­fen­heit zur Verfü­gung stel­len. Dies gewähr­leis­tet die gemie­tete Klei­dung. Auch um Instand­hal­tung und Pflege müssen sie sich nicht sorgen: „Textile Leasing­un­ter­neh­men, die ihren Kunden PSA anbie­ten, sind für deren Wasch- und Wartungs­pro­zesse zerti­fi­ziert“, erklärt Karol Ast. Die regel­mä­ßige Über­wa­chung und fest­ge­leg­ten Prozesse der texti­len Dienst­leis­ter stel­len sicher, dass die Klei­dung vorschrifts­ge­mäß aufbe­rei­tet ist, recht­zei­tig repa­riert oder gege­be­nen­falls ausge­mus­tert wird. „Somit liefern die texti­len Dienst­leis­ter den Unter­neh­men ein Rundum-Sorglos-Paket.“

Extre­men Kräf­ten ausge­setzt

Bei der Indus­trie­wäsche im Rahmen des Textillea­sings erfol­gen Pflege und Instand­hal­tung profes­sio­nell und unter Einhal­tung der entspre­chen­den euro­päi­schen und inter­na­tio­na­len Normen – nur so kann die Klei­dung lang­fris­tig den gewünsch­ten Schutz bieten. Aller­dings belas­tet die Wäsche in den riesi­gen Wasch­ma­schi­nen die textile Struk­tur: Hier wirken extreme Kräfte, die mecha­ni­sche Belas­tung ist gewal­tig. „Aufgrund der teil­weise hohen Wasch­tem­pe­ra­tur ist zudem die ther­mi­sche Bean­spru­chung sehr groß, ebenso wie die chemi­sche Belas­tung durch die Substan­zen, die bei der Reini­gung und Aufbe­rei­tung einge­setzt werden“, ergänzt Karol Ast. Trotz dieser multi­plen Bean­spru­chung darf die PSA beim Wasch­gang nicht ihre Funk­tio­nen verlie­ren. Sie muss auch nach der Pfle­ge­be­hand­lung – je nach Einsatz­ge­biet – vor Chemi­ka­lien, Metall­sprit­zern, elek­tri­schen Einwir­kun­gen oder Brand­ver­let­zun­gen schüt­zen.

Die Lösung liegt im Mate­rial

Der Auswahl des Mate­ri­als für die PSA kommt vor diesem Hinter­grund eine entschei­dende Rolle zu. So muss das Gewebe als Basis für die Schutz­funk­tion der jewei­li­gen PSA seine Indus­trie­wäsche­fä­hig­keit mit diver­sen Tests im Vorfeld, etwa zum Festigkeits- oder Einlauf­ver­hal­ten, bewei­sen. Auch alle weite­ren einge­setz­ten Elemente der PSA-Bekleidung, wie etwa Reflex­bän­der, müssen aus indus­trie­wäschetaug­li­chen Mate­ria­lien bestehen. Heut­zu­tage muss PSA aber nicht nur ihre Schutz­funk­tio­nen erfül­len und den Normen der Indus­trie­wäsche gerecht werden, sondern sie muss zudem den indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen der Verbrau­cher genü­gen: „Die Träger wünschen sich zugleich bequeme, modi­sche und funk­tio­nelle Klei­dung“, weiß Karol Ast.

Um all diese Kompo­nen­ten mitein­an­der zu verbin­den, entwi­ckeln Beklei­dungs­her­stel­ler spezi­elle Lösun­gen. Ein Beispiel dafür ist die Schwei­ß­er­schutz­kol­lek­tion BP Welder’s Comfort: Das weiche Misch­ge­webe ist atmungs­ak­tiv und schnell trock­nend, was die oftmals schweiß­trei­bende Arbeit erleich­tert. Das ergo­no­mi­sche Design, so beispiels­weise das Armlift­sys­tem, unter­stützt den Schwei­ßer bei seinen typi­schen Bewe­gun­gen. Statt proba­ni­sier­ter Baum­wolle, die mit einer flamm­hem­men­den Imprä­gnie­rung ausge­stat­tet ist, sorgt ein flamm­hem­men­des Gewebe für dauer­haf­ten Flamm­schutz: Das Mate­rial hält vielen Wäschen stand und weist dabei keinen schlei­chen­den Funk­ti­ons­ver­lust auf.

Auf die rich­tige Balance kommt es an

Um Schutz­klei­dung herzu­stel­len, die den Anfor­de­run­gen der Träger, des jewei­li­gen Arbeits­plat­zes sowie des Textillea­sings gerecht wird, kommt es somit auf die rich­tige Balance an: Die Klei­dung muss sicher sein und den Normen entspre­chen. Sie muss bequem sein und mit ihren Funk­tio­nen die Beschäf­tig­ten bei der Arbeit unter­stüt­zen. Und nicht zuletzt: Sie muss viele Wäschen unbe­scha­det über­ste­hen können.

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