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Belastungsspektrum und Belastungsstärken – Hilfe für die Gefährdungsbeurteilung

Psychische Belastungen Teil 3
Belastungsspektrum und Belastungsstärken – Hilfe für die Gefährdungsbeurteilung

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In den ersten bei­den Teilen dieser kleinen Artikelserie wur­den all­ge­meine und über­greifende Aspek­te betra­chtet. Nun wollen wir uns der Frage zuwen­den, welche Belas­tungstypen in welch­er Häu­figkeit vorkom­men und ob es Unter­schiede in der Belas­tungsstärke gibt. Es wird sich zeigen, dass die vorhan­de­nen Dat­en aus­re­ichen, um eine schnelle und ein­fache Gefährdungs­beurteilung zu erstellen.

Belas­tungsarten all­ge­mein
Grund­sät­zlich und the­o­retisch kann jede Arbeit­stätigkeit zu ein­er psy­chis­chen Belas­tung wer­den. In der Prax­is hat sich jedoch ein Kon­sens her­aus­ge­bildet, welche Fak­toren typ­is­cher­weise als Belas­tungs­fak­toren anzuse­hen sind (Tab. 1).
Dazu muss an dieser Stelle ver­merkt wer­den, dass die Ver­wen­dung des Begriffes „Belas­tung“ dop­peldeutig ist. Im Rah­men des Belas­tungs-Beanspruchungs-Konzepts der Arbeitswis­senschaft meint „Belas­tung“ zunächst ein­fach das wert­freie Auftreten von bes­timmten Arbeits­be­din­gun­gen. Je nach Aus­for­mung dieser Arbeits­be­din­gun­gen wer­den diese Belas­tun­gen dann zu ein­er (z. B. neg­a­tiv­en) Beanspruchung. Im Gegen­satz dazu wird der Begriff Belas­tung im all­ge­meinen Sprachge­brauch schon von vorn­here­in neg­a­tiv kon­notiert. In diesem Sinne wird er auch bei Befra­gun­gen einge­set­zt und auch dieser Artikel nutzt diese eher ver­bre­it­ete Deu­tungs­form.
Die Häu­figkeit und Art von Belas­tun­gen bei der Arbeit wer­den z. B. durch die Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin in Zusam­me­nar­beit mit dem BIBB, dem Bun­desin­sti­tut für Berufs­bil­dung durchge­führt. Die neuesten Zahlen sind 2012 veröf­fentlicht (Wit­tig et al. 2012) und beruhen auf der Befra­gung von rund 20.000 Arbeit­nehmern ab 15 Jahren. Sie dürften als repräsen­ta­tiv anzuse­hen sein.
Die wichtig­sten Ergeb­nisse der Befra­gung mit Bezug auf poten­zielle psy­chis­che Belas­tungs­fak­toren sind in Abb. 1 dargestellt. Wie ins­beson­dere anhand der roten Balken zu erken­nen ist, sind mögliche neg­a­tive Merk­mal­saus­prä­gun­gen sehr unter­schiedlich gestreut. Beson­ders häu­fig sind Zeit- und Ter­min­druck, die gle­ichzeit­ige Bear­beitung mehrerer Arbeit­sauf­gaben und ständig wieder­holte Arbeitsvorgänge. Etwas geringer ist der Anteil für Störun­gen und Unter­brechun­gen bei der Arbeit, die Bewäl­ti­gung neuer Auf­gaben und schnell arbeit­en müssen.
Nun ist die Häu­figkeit ein­er Arbeit­sauf­gabe aber noch kein Indiz für ihre Belas­tungsstärke. Deswe­gen wurde in der Erhe­bung zusät­zlich gefragt, ob die poten­ziell neg­a­tive Aus­prä­gung (= „häu­fig“ ober­halb bzw. „nie“ unter­halb der Lin­ie in Abb. 1) von den Mitar­beit­ern als belas­tend emp­fun­den wird. Die jew­eili­gen Ergeb­nisse sind in Abb. 1 als Belas­tungsquo­tien­ten „BQ“ dargestellt, die nichts anderes sind, als die Anteile der sich belastet füh­len­den Mitar­beit­er divi­diert durch die Anteile die „häu­fig“ oder „nie“ angegeben haben (rel­a­tive Häu­figkeit). Ein BQ von 0,5 bedeutet also, dass sich 50 % der Mitar­beit­er belastet fühlten.
Der Belas­tungsquo­tient ver­mit­telt daher einen Ein­druck von der Belas­tungsstärke ein­er Arbeits­be­din­gung. Wie zu erken­nen ist, sind Auftreten und Belas­tungsstärke nicht miteinan­der kor­re­liert (Abb. 2). So wird z. B. Ter­min- und Leis­tungs­druck häu­fig erfahren und ist gle­ichzeit­ig hoch belas­tend (BQ = 0,64). Die gle­ichzeit­ige Bear­beitung mehrerer Auf­gaben dage­gen ist zwar eben­falls häu­fig, rang­iert aber mit einem BQ von 0,29 eher an unter­er Posi­tion.
Auf­grund der Belas­tungsquo­tien­ten müssen die fol­gen­den Tätigkeit­en als beson­ders belas­tend ange­se­hen wer­den (BQ > 0,5): Ter­min- und Leis­tungs­druck, Störun­gen bzw. Unter­brechun­gen, erwartungs­gemäß natür­lich auch Arbeit­en an der Leis­tungs­gren­ze sowie nicht rechtzeit­ige und nicht aus­re­ichende Infor­ma­tio­nen.
Über­raschen­der­weise belastet es die Mitar­beit­er aber viel weniger (BQ < 0,2) wenn sie z. B. die Arbeit nicht selb­st pla­nen kön­nen oder keine freie Entschei­dung über ihre Arbeitspausen haben.
Beruf und Tätigkeits­feld?
Die in Abb. 1 dargestell­ten Ver­hält­nisse gel­ten für alle Arbeit­nehmer ohne weit­ere Dif­feren­zierung nach Alter, beru­flich­er Tätigkeit, Stel­lung im Beruf usw. Es ist daher zu prüfen, wie sich die Belas­tungsquo­tien­ten bei Teil­grup­pen der Arbeit­nehmer ver­hal­ten.
Da die Befra­gung von 2012 noch nicht voll­ständig aus­gew­ertet ist, muss hier auf ältere Daten­sätze zurück­ge­grif­f­en wer­den. Nach SUGA 2011 (Tab. TE 2 und TE 3) zeigen sich keine wesentlichen Unter­schiede in den BQ-Werten nach Berufs­bere­ichen. Egal ob Kauf­mann, Tech­niker, Ver­wal­tungsmi­tar­beit­er usw., die Belas­tungsempfind­un­gen vari­ieren ein wenig, aber nicht sig­nifikant. Eine Aus­nahme stellen allerd­ings die Dien­stleis­tungs­berufe dar, denn bei ihnen wer­den in fast allen abge­fragten Feldern die Belas­tun­gen als höher eingestuft als bei allen anderen Beruf­szweigen. Dien­stleis­tun­gen scheinen also belas­ten­der zu sein als fes­ter geregelte Tätigkeit­en.
Der Ver­gle­ich zwis­chen Arbeit­er, Angestell­ten, Beamten und Selb­st­ständi­gen zeigt, dass in eini­gen Feldern (z. B. Ter­min- und Leis­tungs­druck, Störun­gen bei der Arbeit) Beamte sich häu­figer belastet fühlen als die anderen Beruf­s­grup­pen. Im Gegen­satz dazu ergaben sich für Selb­st­ständi­ge immer die niedrig­sten Werte. Beamte und Selb­st­ständi­ge reagieren offen­sichtlich auf den gle­ichen Belas­tungs­fak­tor extrem unter­schiedlich. Beson­ders aus­geprägt ist dies beim Fak­tor Zeit­druck, bei dem sich 75 % alle Beamten belastet fühlten, während es bei den Selb­st­ständi­gen noch nicht ein­mal 60 % waren. Allerd­ings liegen bei­de Grup­pen im hoch belasteten Bere­ich mit einem BQ > 0,5. Dies gilt auch für die anderen unter­schiedlichen Bew­er­tun­gen, das heißt, im Detail unter­schei­den sich die bei­den genan­nten Grup­pen, nicht jedoch, wenn eine grobe Klas­si­fizierung angewen­det wird.
Alters­be­d­ingte Unter­schiede
Abb. 3 zeigt beispiel­haft die Belas­tungsquo­tien­ten für fünf 2011/2012 befragte Alters­grup­pen. Deut­lich ist zu erken­nen, dass die jew­eili­gen Arbeits­be­din­gun­gen von den bei­den jüng­sten Arbeit­nehmer­grup­pen auf­fäl­lig niedriger bew­ertet wur­den. Dies gilt nicht nur für die drei exem­plar­isch dargestell­ten Tätigkeit­en, son­dern auch für alle abge­fragten Arbeits­be­din­gun­gen. Nehmen wir die Selb­stein­schätzung der Befragten als ein Maß für die Belas­tungsstärke, so ist festzustellen, dass die gle­ichen Arbeits­be­din­gun­gen jün­gere Mitar­beit­er weniger belas­ten als ältere. Der Anstieg des Belas­tungsempfind­ens ist kon­tinuier­lich bis ein bes­timmtes Niveau erre­icht ist, dass sich dann nicht mehr ändert. Die Gründe dafür kön­nen vielfältig sein: Bekan­nter­maßen ist in den jün­geren Alters­grup­pen sowohl die kör­per­liche als auch die geistige Leis­tungs­fähigkeit auf ihrem Höhep­unkt. Ander­er­seits kön­nte es aber auch sein, dass das Belas­tungsempfind­en noch nicht in einem hin­re­ichen­den Maße aus­ge­bildet ist und let­z­tendlich kön­nte das höhere Belas­tungser­leben der älteren Arbeit­nehmer aus ein­er Auf­sum­mierung an Belas­tungser­fahrun­gen in früheren Beruf­s­jahren resul­tieren.
Betrieb­s­größe
Gele­gentlich ist zu hören, dass psy­chis­che Belas­tun­gen in Klein­be­trieben weniger stark aus­geprägt sind als in Groß­be­trieben. Stimmt das? Hier bietet sich der Daten­satz der Tab.TE 1 aus SUGA 2008 für eine erste Prü­fung an. Die Durch­sicht der Dat­en zeigt, dass in der Tat ten­den­ziell Fak­toren, die mit psy­chis­chen Belas­tun­gen als ver­bun­den gedacht wer­den in Klein­be­trieben unter 50 Mitar­beit­er sel­tener auftreten als in Groß­be­trieben (Abb. 4). Dies trifft beson­ders auf Betriebe unter 10 Mitar­beit­ern zu. Diese liegen in allen Aspek­ten z. T. deut­lich unter denen von größeren Unternehmen.
Dies gilt aber nur für die Häu­figkeit des Auftretens der Arbeitssi­t­u­a­tion, nicht für die Belas­tungsstärke. Die BQ-Werte liegen bei allen Betrieb­s­größen sehr nahe beieinan­der (Abb. 4) und unter­schei­den sich nicht sys­tem­a­tisch oder möglicher­weise sig­nifikant. In anderen Worten, die belas­tende Arbeitssi­t­u­a­tion wird durch die Men­schen, die in Klein­be­trieben arbeit­en genau so emp­fun­den wie von Men­schen in Groß­be­trieben. Men­sch ist Men­sch. Eine möglicher­weise gerin­gere psy­chis­che Belas­tung in Klein­be­trieben resul­tiert also offen­sichtlich daraus, dass die entsprechen­den Arbeitssi­t­u­a­tio­nen nicht so häu­fig erfahren wer­den, aber nicht aus Unter­schieden der indi­vidu­ellen Belas­tungswahrnehmung.
Zeitliche Verän­derun­gen
War früher alles bess­er? Die Frage ist hier nicht zu beant­worten, wohl allerd­ings kann geprüft wer­den, ob sich Unter­schiede zwis­chen den Ergeb­nisse der BIBB / BAuA – Befra­gung 2005/2006 und 2011/2012 ergaben (Abb. 5). Der Trend ist ein­deutig, in allen sieben Arbeitssi­t­u­a­tio­nen hat sich das Belas­tungser­leben inner­halb der let­zten hal­ben Dekade ver­stärkt. Eine Aus­nahme bilden die Störun­gen / Unter­brechun­gen, die prak­tisch die gle­ichen BQ-Werte aufweisen. Allerd­ings ist die Zunahme eher ger­ing und muss nicht unbe­d­ingt eine „Ver­schär­fung“ der Arbeitssi­t­u­a­tion bedeuten, denn hier kön­nen sta­tis­tis­che Aspek­te zum Tra­gen kom­men. So basiert die Befra­gung 2005/2006 auf 20.000 Arbeit­nehmern mit ins­ge­samt 1.643 befragten jun­gen Erwerb­stäti­gen unter 25 Jahren. Das sind 8,2 %. In der Befra­gung 2011/2012 lag der Anteil dieser Alters­gruppe aber nur bei 5,6 %, machte also nur 2/3 des Anteiles 2005/2006 aus. Da die jugendliche Alters­gruppe aber beson­ders niedrige BQ-Werte beis­teuert, kön­nten die niedrigeren Werte 2005/2006 schlicht daraus resul­tieren, dass ein höher­er Anteil jün­ger­er Mitar­beit­er befragt wurde. Es ist daher nicht möglich, aus den Dat­en auf eine zeitliche Belas­tungszu­nahme zu schließen.
Syn­these – Beurteilung nach Tätigkeits­feldern
Die hier dargestell­ten Ergeb­nisse zeigen, dass das Belas­tungsempfind­en – hier als BQ-Wert angegeben – als rel­a­tiv robustes Maß für psy­chis­che Belas­tun­gen geeignet scheint, das nur ger­ingfügige bis gar keine Verän­derun­gen gegenüber mod­ulieren­den Para­me­tern wie Alter, Betrieb­s­größe, Tätigkeits­feld usw. aufweist.
Daher ist die Angabe, ob Mitar­beit­er ihre jew­eilige Sit­u­a­tion als belas­tend empfind­en eine quan­tifizier­bare Größe, die im Rah­men der Gefährdungs­beurteilung als Bew­er­tungskri­teri­um einge­set­zt wer­den kann. Mitar­beit­er­be­fra­gun­gen, die ähn­lich der BIBB/BAuA – Befra­gun­gen auch das Belas­tungsempfind­en mit abfra­gen, haben daher den Vorteil, sich auf diese quan­tifizier­bare Größen stützen zu kön­nen und gle­ichzeit­ig die Ergeb­nisse der BIBB/ BAuA – Befra­gun­gen als Ref­erenz- oder Bench­mark­w­erte her­anzuziehen.
Dies set­zt jedoch voraus, dass das berichtete sub­jek­tive Belas­tungser­leben eine adäquate Repräsen­tanz für eine „objek­tive“ Größe wie die psy­chis­che Belas­tung darstellt. Dies kön­nte aber nur durch geson­derte Unter­suchun­gen zu leis­ten sein. Als Arbeit­shy­pothese darf der Zusam­men­hang aber akzep­tiert wer­den, da sowohl die Belas­tung als auch die Belas­tungsempfind­ung auf psy­chisch ähn­lich gelagerten Prozessen beruhen. Ohne Beweis des Gegen­teils gibt es keinen Grund die Hypothese abzulehnen.
Unter Ein­beziehung der Belas­tungsangaben aus den Befra­gun­gen und unter Ver­wen­dung von BQ-Werten lassen sich offen­sichtlich drei Grup­pen an Tätigkeit­en unter­schei­den: psy­chisch hoch belas­tende Tätigkeit­en mit BQ-Werten $ 0,5, mit­tel­starke Belas­tun­gen mit BQ –Werten zwis­chen 0,35 und 0,49 und leicht belas­tende Tätigkeit­en mit BQ-Werten unter 0,35 (Tab.2).
Für die Belas­tungsempfind­ung ist dabei die Häu­figkeit der Tätigkeit offen­sichtlich nachrangig, was bedeutet, dass es nicht möglich ist, aus dem häu­fi­gen Auftreten ein­er the­o­retisch möglichen belas­ten­den Tätigkeit direkt auf die tat­säch­liche Belas­tung zu schließen. Wie Abb. 1 zeigte, gibt es ja Arbeits­be­din­gun­gen, die eher sel­ten erfahren wer­den, aber bei ihrem Auftreten hoch belas­tend sind.
Für die Prak­tik­er im Arbeitss­chutz kann jedoch die Tab. 2 eine wesentliche Beurteilung­shil­fe sein. Da eine Grundge­samtheit von ca. 20.000 Arbeit­nehmern aus nahezu allen Berufs­bere­ichen befragt wurde, ist es möglich, die im Betrieb auftre­tenden Tätigkeit­en den jew­eili­gen Grup­pen zuzuord­nen. Es dürfte nur in Aus­nah­me­fällen dazu kom­men, dass das Belas­tungser­leben der eige­nen Mitar­beit­er von dem der befragten 20.000 Arbeit­nehmer sig­nifikant abwe­icht.
Auf diese Weise kann eine erste Abschätzung des Gefährdungspoten­zials im eige­nen Unternehmen vorgenom­men wer­den bzw. es kön­nen die beson­ders kri­tis­chen Tätigkeit­en sich­er iden­ti­fiziert wer­den.
Wenn in Ergänzung dazu Dat­en zur Häu­figkeit der jew­eili­gen Arbeitssi­t­u­a­tion erhoben wer­den, so wäre es sog­ar möglich, anhand des Far­bkodex in Tabelle 2 hohe, mit­tlere und niedrige Gefährdun­gen zu erken­nen und die Pri­or­itäten der zu erwä­gen­den Maß­nah­men festzule­gen.
Auf diese Weise kann eine schnelle und ver­lässliche Basis für die Gefährdungs­beurteilung psy­chis­ch­er Belas­tun­gen durch Arbeitss­chutz­fach­leute oder dem Vorge­set­zten geschaf­fen wer­den, ohne dass eine Mitar­beit­er­be­fra­gung erforder­lich wäre. Dies ist beson­ders für Klein- und Kle­in­st­be­triebe wichtig, bei denen Befra­gun­gen schon aus sta­tis­tis­chen Grün­den kaum möglich sind und in denen auch eine nicht zu unter­schätzende Gefahr der „Rück­ver­fol­gbarkeit“ einzel­ner Frage­bö­gen beste­ht.
Ander­er­seits kön­nen die Angaben aus der Tab. 2 auch genutzt wer­den, um Arbeit zu gestal­ten und im Vor­wege mögliche psy­chis­che Belas­tun­gen abzuwehren bzw. gar nicht erst aufkom­men zu lassen. Ein Arbeit­ge­ber, der Wert auf eine psy­chisch weit­ge­hend entspan­nte Atmo­sphäre legt, sollte unnöti­gen Zeit­druck ver­mei­den, rechtzeit­ig alle notwendi­gen Infor­ma­tio­nen bere­it stellen und die Arbeits­flüsse so gestal­ten, dass die Mitar­beit­er mit einem Min­i­mum an Störun­gen und Unter­brechun­gen arbeit­en kön­nen.
Im vierten Teil der Serie wird es unter anderem um „Stolper­stellen“ bei der Gefährdungs­beurteilung gehen.
Quellen
  • SUGA 2008: Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit – Unfal­lver­hü­tungs­bericht Arbeit. – Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin, Dort­mund 2010, 172 pp
  • SUGA 2011: Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit – Unfal­lver­hü­tungs­bericht Arbeit. – Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin, Dort­mund 2013, 194 pp
  • Wit­tig, P., Ch. Nöl­len­hei­dt, S. Bren­schei­dt (2012): Grun­dauswer­tung der BIBB / BAuA – Erwerb­stäti­gen­be­fra­gung 2012. – Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin, Dort­mund 2013, 62 pp
Autor
Dr. rer nat. Ger­ald Schnei­der
BAD GmbH Gesund­heitsvor­sorge und Sicher­heit­stech­nik
Her­bert-Rabius-Str. 1 53225 Bonn
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