Burnout geht anders - aber wie? Eine Zustandsbeschreibung
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Schritt für schritt rein, und genauso raus - Teil 2

Burnout geht anders – aber wie?

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Burnout und eine sich daraus entwi­ckelnde Depres­sion kommen meist lang­sam, Schritt für Schritt. Über Jahre. Harm­los sind sie für den Einzel­nen nicht, und volks­wirt­schaft­lich gese­hen sehr teuer. Doch noch immer sind seeli­sche Leiden in Unter­neh­men oftmals nur in der Flur­pro­pa­ganda präsent, und werden offi­zi­ell nicht thema­ti­siert. Kran­ken­kas­sen und Poli­tik versu­chen gegen­zu­steu­ern – mit bisher mäßi­gem Erfolg.

Dr. Ralph Kray

IV: Wer führt: Der Job mich oder ich den Job?

Drei Tipps zum Nach­fas­sen für das persön­li­che Gesund­heits­ma­nage­ment:
1. Meine Haltung zu Krank­wer­den, Krank­sein und Krank­heit verän­dern, die „Illness Beha­viour“ wie Dr. Pawel­zik das im Zusam­men­schluss mit Michael Mecha­nic nennt (siehe Teil1). Burnout ist kein Makel, kein Stigma, keine unab­än­der­li­che seeli­sche Krank­heits­falle. Wich­tig ist, was und wieviel ich mir in der jewei­li­gen Situa­tion zumu­ten will – man‐chmal mehr, als ich für möglich halte (am krea­ti­ven Macher fest­hal­ten!), manch­mal weni­ger, als andere mir abver­lan­gen (am eige­nen Souve­rän fest­hal­ten!).
Gerade Führungs­kräfte der mitt­le­ren Ebene brau­chen ein reflek­tier­tes Maß für Belas­tung und Entlas­tung, eine reflek­tierte Haltung zu sich selbst, zu ihrem eige­nen Akti­ons­drang, und sie brau­chen ihre eige­nen Stopp­re­geln. „Ich kann nur ausge­brannt sein, wenn ich einmal gebrannt habe“, sagt der Fach­arzt Dr. Pawel­zik. Welche Ansprü­che habe ich an Wohl­be­fin­den, an Schmerz­frei­heit – bin ich quasi ein Abbild des deut­schen Michels oder doch schon einen Schritt weiter als das Stereo­typ: Leiden­schaft und Leidens­be­reit­schaft können krea­tiv zusam­men­ge­hö­ren. Aber wie beim Kraft­trai­ning: mit zu viel Gewicht kippt die Fitness in „Illness“ um, Seele, Geist, Leib werden beschä­digt. Arbeits­tiere, ja und durch­aus! Solange sie sich selbst, den Macher in ihnen immer wieder frei­wil­lig um ihrer selbst willen, und ‚ganz­heit­lich’ bezo­gen regu­lie­ren und kontrol­lie­ren.

2. Ratge­ber­li­te­ra­tur hilft selten, Selbst­dia­gno­sen sind fehl am Platz und biswei­len sogar gefähr­lich. Sie finden dort nur die Bestä­ti­gung ihrer Vorur­teile. Burnout ist ein Verle­gen­heits­be­griff aus dieser Ecke, dahin­ter steckt keine gesund­heits­psy­cho­lo­gi­sche Kompe­tenz und keine diffe­ren­zierte medi­zi­ni­sche Diagnose. Was ich brau­che, sind kluge ärzt­li­che Bera­ter – Betriebs­ärzte, Haus‐ und am besten Fach­ärzte, die statt mit Vorur­tei­len mit eviden­ten Unter­su­chun­gen und mit für mich spezi­fi­schen Thera­pien umge­hen. Für Burnout gibt es keine Pille davor oder dafür oder danach. Burnout ist keine medi­zi­ni­sche Kate­go­rie. Wenn die Diagnose dann doch Depres­sion, Phobie, Störung lautet, gerade dann wird mir mit Sicher­heit gezielt gehol­fen. Also: keine Panik vor Burnout! Panik ist immer im ‚Unrecht’ – aus Sicht der Medi­zin.

3. „Wir werden maßgeb­lich durch kultu­relle Hand­läufe in unse­ren Verhal­ten bestimmt“, eine Kern­aus­sage des Wissen­schaft­lers Dr. Pawel­zik. Und sie gilt auch für unsere Hand­läufe im Verhal­ten im Unter­neh­men. Welches Bild gebe ich ab bei mir anbe­foh­le­nen Mitar­bei­tern als deren Führungs­kraft? Das eines gesund star­ken Selbst‐Forderers, der auch einmal „fünfe gerade“ sein lässt mit sich selbst, oder eines Selbst‐Über‐Forderers, der die Zumut­bar­keits­grenze von ‚Output!’ für sich (und damit andere) im Job stän­dig weiter nach vorn schiebt? Also: Man kann sich an seiner eige­nen Führungs­per­sön­lich­keit verhe­ben. Kein gutes Vorbild. Kein gutes mitt­le­res Manage­ment. Man reißt andere nur mit in die selbst ange­sta­chelte krank machende Anspruchs­er­fül­lung. Blei­ben wir in der Mitte (was nicht mittel­mä­ßig heißt), vernünf­tig. Wir brau­chen eine neue Gesundheits‐ und Vernunft­kul­tur für Führen‐können und Geführt‐werden, in allen Wirt­schafts­zwei­gen. „Top the Boss“ – nicht durch noch mehr Output‐Beweise, sondern durch geleb­ten vernünf­ti­gen Einfluss auf gesund­heits­psy­cho­lo­gi­sches Verhal­ten.

Auch Chefs können lernen…, und sei es, von ihren zwar hier­ar­chisch unter­ge­ord­ne­ten, aber gesund­heits­psy­cho­lo­gisch voran­ge­kom­me­nen Mitar­bei­tern. Das zahlt sich für beide aus.
Das steht so in keinem Ratge­ber, keinem Arzt‐ oder Kassen­be­richt, aber die Kassen müssen es bezah­len, wenn ‚Burnout’ gras­siert und Mitar­bei­ter und Unter­neh­men lähmt. Wenn der flotte Nach­fol­ge­typ des guten alten deut­schen Michels, der deut­sche Selbst‐ und Frem­d­op­ti­mie­rer, dann doch in den Brun­nen seiner Seele fällt. Kassen kümmern sich deshalb. Sie gehen Präventions‐Allianzen mit Unter­neh­men ein, star­ten gesund­heits­psy­cho­lo­gi­sche Pati­en­ten­pro­gramme. Wir woll­ten uns dennoch nicht mit der allge­mei­nen Recher­che, der Prosa und den vorge­stanz­ten State­ments von Vorstän­den und Reports zufrie­den­ge­ben und haben bei der Kran­ken­kasse direkt nach­ge­hakt, die den Psycho‐Report 2015 verant­wor­tet. Sabine Winter­stein, DAK‐Expertin für Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment, und Dr. Jan Helfrich, Abtei­lungs­lei­ter Ambu­lante Leis­tun­gen der DAK haben uns geant­wor­tet.
Im DAK Psycho­re­port 2015 sagt Dr. Jan Helfrich, Leiter des Bereichs ambu­lante Leis­tun­gen bei der DAK‐Gesundheit: „Bei stress­in­du­zier­ten psychi­schen Störun­gen … ist Präven­tion sinn­voll und wich­tig – vor allem am Arbeits­platz. Das unter­stüt­zen wir mit unse­ren Ange­bo­ten für Unter­neh­men und indi­vi­du­ell für unsere Versi­cher­ten.“ Welche Ange­bote sind das konkret, mit welchen Unter­neh­men arbei­ten sie wie, wie werden die Ange­bote umge­setzt, und gibt es bereits mess­bare Erfolge?
Sabine Winter­stein: Die DAK‐Gesundheit bietet verschie­dene präven­tive Ange­bote für Unter­neh­men und Versi­cherte. Das Ziel unse­res Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments ist es, Unter­neh­men zu sensi­bi­li­sie­ren und durch passende Programme und Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­lien konkrete Hilfe­stel­lun­gen im Arbeits­pro­zess zu geben. Daher ist unsere beson­dere Ziel­gruppe auch die Führungs­kraft, die viel Einfluss auf stress­in­du­zierte Belas­tun­gen der Mitar­bei­ter nehmen kann. Konkret heißt das, dass wir den Führungs­kräf­ten Kennt­nisse über psychi­sche Erkran­kun­gen vermit­teln und Möglich­kei­ten aufzei­gen, den Betrof­fe­nen Unter­stüt­zung zu geben. Ganz wich­tig: Wir zeigen einer Führungs­kraft auch die Gren­zen des eige­nen Einflus­ses auf und infor­mie­ren, wohin sie sich dann wenden kann. Unser Ange­bot geht von „gesund mana­gen“ bis zur Sensi­bi­li­sie­rung zum Thema Burnout und allen ande­ren psychi­schen Erkran­kun­gen.
Darüber hinaus bekom­men alle Mitar­bei­ter Kurs­an­ge­bote, mit denen psychi­sche Erkran­kun­gen vorge­beugt werden: Dazu gehö­ren multi­modale Stress­be­wäl­ti­gung, Entspan­nungs­kurse wie Auto­ge­nes Trai­ning oder Progres­sive Muskel­ent­span­nung nach Jacob­sen. Beson­ders inten­siv ist unser Arbeits­platz­pro­gramm Stress, in dem wir direkt am Arbeits­platz Unter­stüt­zung geben. Wir arbei­ten mit allen Bran­chen zusam­men. Vom öffent­li­chen Dienst bis hin zu Produk­ti­ons­fir­men. Die Programme sind evalu­iert, die Messung des Erfol­ges wird jedoch in jedem Unter­neh­men indi­vi­du­ell gehand­habt.“
Der in Ihrem Report zitierte Dr. Hans‐Peter Unger, Chef­arzt des Zentrums für seeli­sche Gesund­heit in der Askle­pios Klinik Hamburg‐Harburg, sagt zum Thema Burnout unter ande­rem: „Es ist zunächst Sache des Einzel­nen, hier­auf zu achten. Doch auch die Unter­neh­men tragen Verant­wor­tung für die psychi­sche Gesund­heit ihrer Mitar­bei­ter.“ Wie sehen Sie das Verhält­nis von Eigen­ver­ant­wor­tung (des Mitar­bei­ters) und Fremd­ver­ant­wor­tung (des Unter­neh­mens) bei Burnout, wenn wir berück­sich­ti­gen, dass wir schwere psychi­sche Erkran­kun­gen wie Schi­zo­phre­nie hier einmal ausblen­den und uns auf die Klas­si­ker Depres­sion, Angst­zu­stände und Anpas­sungs­schwie­rig­kei­ten bezie­hen? Fordern (und fördern) Sie mehr Eigen­ver­ant­wor­tung vom Einzel­nen, und was genau wäre das?
Sabine Winter­stein: Wir sehen die Präven­tion psychi­scher Erkran­kun­gen als eine Gesamt­ver­ant­wor­tung an. Es geht nicht darum, einer Gruppe die Haupt­ver­ant­wor­tung zu zuspre­chen, sondern zu erken­nen, dass alle daran betei­ligt sind – Unter­neh­men, Führungs­kräfte und Mitar­bei­ter. Also sollte jeder auf seine Möglich­kei­ten schauen und diese wahr­neh­men – dazu fordern wir im betrieb­li­chen Kontext auf. Daher bera­ten wir Unter­neh­men, zeigen Zusam­men­hänge auf und versu­chen die Ursa­chen gemein­sam zu besei­ti­gen. Den Mitar­bei­tern geben wir mit unse­ren Ange­bo­ten die Möglich­keit, ihren eige­nen Anteil an Stress zu erken­nen, zu reflek­tie­ren und mit metho­di­schen Ansät­zen zu verrin­gern. Erst wenn das Problem ganz­heit­lich ange­gan­gen wird, kann Stress­be­wäl­ti­gung funk­tio­nie­ren.
Wir wissen durch Ihren Report etwa: „Gesund­heits­we­sen und öffent­li­che Verwal­tung liegen bei den Fehl­ta­gen aufgrund psychi­scher Erkran­kun­gen vorn.“ Woran liegt das? Wie bildet sich dieser Zusam­men­hang, wenn es ihn denn nach­weis­lich gibt, ab auf unter­schied­li­che Bran­chen, zum Beispiel für Gesund­heit, Auto­mo­bil, Chemie und Pharma und für unter­schied­li­che Verantwortungs‐ und Managementberei‐che, mitt­le­res Manage­ment im Fokus?
Sabine Winter­stein: Die Auswer­tung unse­rer Krank­heits­da­ten ist rein beschrei­bend. Wir stel­len den Kran­ken­stand nach Bran­chen dar, können aber hier­aus keine Ursa­chen­be­züge bewei­sen oder ablei­ten. Zwei mögli­che Erklä­run­gen: Die öffent­li­che Diskus­sion um sich verschlech­ternde Arbeits­be­din­gun­gen hat sich in den letz­ten Jahren in den Unter­neh­men deut­lich inten­si­viert. Gerade im Gesund­heits­we­sen ist hohe Belas­tung bei vielen Berufs­grup­pen an der Tages­ord­nung, körper­lich, aber auch psychisch. Der öffent­li­che Dienst ist mit ca. 4,65 Mio. Beschäf­tig­ten 2015 der größte Arbeit­ge­ber in Deutsch­land, hat aber in den letz­ten Jahren massiv Perso­nal abge­baut. Heute sind es 2,1 Mio. Beschäf­tigte weni­ger als 1991. Das gibt der Diskus­sion um die anstei­gen­den Arbeits­be­las­tun­gen eine beson­dere Dimen­sion, denn Arbeits­ver­dich­tung und Zeit­not sind kein Merk­mal der Privat­wirt­schaft mehr, sie treten stark auch im öffent­li­chen Dienst auf.
Wie bewer­ten Sie die Kosten­ent­wick­lung für die DAK‐Gesundheit im Bereich psychi­scher Erkran­kun­gen in den nächs­ten fünf Jahren, einge­rech­net, dass Ihre eige­nen Maßnah­men, wie Ihr webba­sier­tes Online‐Therapieprogramm „Deprexis“, Ihre viel­fäl­ti­gen koope­ra­ti­ven Bemü­hun­gen mit Ärzten, Unter­neh­men und Leis­tungs­er­brin­gern tatsäch­lich wider Erwar­ten nicht grei­fen – oder tatsäch­lich grei­fen?
Dr. Jan Helfrich: Sowohl unser Online‐Therapieprogramm als auch unsere zahl­rei­chen Verträge zur Inte­grier­ten Versor­gung sowie unser Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment verbes­sern die Versor­gung psychisch kran­ker Menschen in Deutsch­land. Trotz­dem gehen wir davon aus, dass die Kosten weiter anstei­gen werden. Dafür sind zwei Fakto­ren rele­vant: Zum einen wird der Umgang mit psychi­schen Erkran­kun­gen immer offe­ner, Betrof­fene werden weni­ger stig­ma­ti­siert und suchen akti­ver und ziel­ge­rich­te­ter Hilfe. Zum ande­ren hat der Gemein­same Bundes­aus­schuss am 16. Juni 2016 eine Struk­tur­re­form der ambu­lan­ten Psycho­the­ra­pie beschlos­sen. Es sollen unter ande­rem eine Sprech­stunde und eine Akut­be­hand­lung einge­führt werden, die Betrof­fene schnel­ler als bisher Zugang zur Behand­lung ermög­licht. Das sind aus unse­rer Sicht sinn­volle Neue­run­gen, die unse­res Erach­tens aber mit stei­gen­den Kosten für das Gesund­heits­sys­tem einher­ge­hen können.
Was sagen Sie zu stei­gen­den Fehl­ta­gen und Leis­tungs­aus­ga­ben wegen seeli­scher Leiden?
Dr. Jan Helfrich: Es ist evident, dass Fehl­tage und Leis­tungs­aus­ga­ben aufgrund psychi­scher Erkran­kun­gen stei­gen. Dabei ist aber auch zu berück­sich­ti­gen, dass es sich um eine Verschie­bung der Krank­heits­last handelt: Während psychi­sche Leiden früher eher sympto­ma­tisch diagnos­ti­ziert und beispiels­weise als Magen‐ oder Rücken­schmer­zen doku­men­tiert wurden, gehen heute sowohl die Pati­en­ten als auch die Ärzte offe­ner mit Depres­sio­nen, Anpas­sungs­stö­run­gen und ande­ren psychi­schen Erkran­kun­gen um. Sie werden früher erkannt, entspre­chend codiert und behan­delt.
Frau Winter­stein, Dr. Helfrich, vielen Dank für das Gespräch.

Die Kran­ken­kas­sen

Kassen sind in einer verflix­ten Posi­tion: erst nach­her schlauer, wenn die Codie­rung und Abrech­nung kommt. An den eigent­li­chen Ursa­chen können sie nur sehr wenig drehen, an den Folgen, der Kosten­ex­plo­sion müssen sie es zumin­dest versu­chen. Winter­stein sagt, man stelle den Kran­ken­stand nach Bran­chen dar, und greift sich die beson­ders prekäre Lage im Gesund­heits­we­sen heraus. Wie soll der Ausge­brannte den Ausge­brann­ten wieder zum Bren­nen brin­gen – wie der seelisch kranke Arzt, die seelisch kranke Pfle­ge­rin, der seelisch kranke Psycho­the­ra­peut dem, der mit demsel­ben Symptom vor ihm sitzt? Man könne keine Ursa­chen­be­züge bewei­sen oder ablei­ten aus der Darstel­lung des Kran­ken­stands nach Bran­chen. In Ordnung. Aber was die DAK nicht kann, das versu­chen wir jetzt. Auf unsere, persön­lich nach­fra­gende Art und Weise, bei jeman­dem, der aus dem Gesund­heits­sys­tem kommt und für den der Alltag darin besteht, im Alten­pfle­ge­heim seine Frau zu stehen. Solange das noch geht. Ein ‚Knochen­job’.

V: Nahauf­nahme eines ‚Burnout’-Milieus, Alten­pfle­ge­rin

Nach hinten heraus, sieht alles anders aus. Ernüch­tert. Wir besu­chen Ruth Sansli, 55 Jahre, verhei­ra­tet, einen erwach­se­nen, inzwi­schen verhei­ra­te­ten Sohn. Sie ist in einem Pfar­rers­haus­halt im Frän­ki­schen Sulzbach‐Rosenberg mit drei weite­ren Schwes­tern groß gewor­den. Sie war erst fromm, dann ‚flip­pig’, dann vor allem flei­ßig. Sie ist eine beson­nene, manch­mal etwas unsi­cher wirkende, aber ange­nehme Person. Sie kommt empa­thisch rüber. Viel­leicht schwingt diese dem Menschen zuge­wandte Prägung des Pfarr­hau­ses nach in ihrem Wunsch, statt die Bücher­fä­cher Evan­ge­li­sche Theo­lo­gie und später Geis­tes­wis­sen­schaf­ten weiter zu studie­ren (was sie bis 1993 tat), eine Ausbil­dung zur Alten­pfle­ge­rin in der Alten­pfle­ge­schule Insula bei Berch­tes­ga­den zu machen. Früher ist sie weit herum­ge­kom­men, bis nach Südame­rika, unter ande­rem in Boli­vien, und hatte dort zwei Monate frei­wil­lig in einem Kran­ken­haus gear­bei­tet.
Warum, fragen sich sicher viele, habe sie letzt­lich diesen doch sehr schwe­ren, lange Zeit gesell­schaft­lich unter­be­wer­te­ten und daher bis heute zu schlecht bezahl­ten Beruf Alten­pflege gewählt und was habe sie persön­lich damit verbun­den. „Ich habe mich für den Beruf entschie­den, weil ich dachte, dass das meinen Stär­ken entspre­chen könnte oder würde, die ich mehr im Umgang mit Einzel­nen sah als etwa im Umgang mit größe­ren Grup­pen. Ich hatte bereits einige Erfah­run­gen in der ambu­lan­ten Pflege, in einem Kran­ken­haus sowie in zwei Einrich­tun­gen für behin­derte Jugend­li­che und Kinder gesam­melt, die mein Inter­esse in diese Rich­tung lenk­ten.“ Sie hat über den Alltag in der Alten­pflege „anfangs sehr wenige Vorstel­lun­gen“ gehabt. „Die ersten Prak­tika während der Ausbil­dung brach­ten für mich teil­weise ziem­lich scho­ckie­rende Erleb­nisse mit sich, allmäch­tige (Stations-)Schwestern, rigide Tages­ab­läufe für die alten Menschen, Hospitalismus‐Syndrom bei diesen. Inzwi­schen hat sich in dieser Bezie­hung manches geän­dert, es darf zum Beispiel keiner mehr nachts um ½ 2 Uhr gewa­schen werden, die alten Leute müssen nicht alle schon abends um 18.30 Uhr im Bett liegen, weil die Mehr­zahl der Schwes­tern dann Feier­abend hat, es wird viel über ‚tages­struk­tu­rie­rende Maßnah­men’ nach­ge­dacht. Das teil­weise noch sehr auto­ri­täre Klima, das zu Anfang in der Pflege, auch in meiner Einrich­tung, öfter anzu­tref­fen war, gibt es kaum mehr.“
Die Eckda­ten der Heim‐Einrichtung, die im Sieger­land, Südwest­fa­len, liegt:
Erbaut etwa 1970, Umbau 2006– 2008 (nur noch Einzel­zim­mer, jedes Zimmer mit eige­ner Dusche/Toilette). Nach dem Umbau 113 Plätze, meist voll belegt. Zahl der Mitar­bei­ter in der Pflege (abzüg­lich der Lang­zeit­kran­ken) derzeit 45, davon etwa die Hälfte Pfle­ge­fach­kräfte.
Etwa ein Drit­tel mit Voll­zeit­be­schäf­ti­gung bezie­hungs­weise fast Vollzeitbeschäf‐tigung (39/35 Wochen­stun­den), knapp 2/3 teil­zeit­be­schäf­tigt (17/ 20/ 25/ 30 Wochen­stun­den), einige mit gering­fü­gi­ger Beschäf­ti­gung (7,7 Std. ‚Wochen­end­kräfte’´). Dazu kommen noch etwa 15 Auszu­bil­dende, die aber viel Zeit in der Schule oder auch bei Fremd­ein­sät­zen verbrin­gen. Zurzeit haben etwa fünf Prozent der Bewoh­ner die Pfle­ge­stufe 0, etwa die Hälfte die Pfle­ge­stufe 1, knapp ein Drit­tel Pfle­ge­stufe 2 und etwa 15 Prozent die Pfle­ge­stufe 3.
Laut einer Statis­tik ist das Durch­schnitts­al­ter, in dem die Bewoh­ner in die Pfle­ge­ein­rich­tun­gen kommen, auf 85 Jahre gestie­gen, die durch­schnitt­li­che Verweil­dauer liegt unter einem Jahr, das heißt, oft handelt es sich auch fast schon um Pallia­tiv­pflege.
Wir wollen wissen, was ihr bei so viel ‚Struk­tur’ und orga­ni­sa­to­ri­scher Straff­heit noch immer als beson­dere Freude in ihrem Beruf gilt, umge­kehrt, was sie beson­ders belas­tet. Sie antwor­tet mit der für die Pflege zum Glück immer noch typi­schen Empa­thie, dass sie „den Kontakt mit den Bewoh­nern“, schätzt, „wenn Bezie­hun­gen entste­hen, die beiden Seiten von Nutzen sind“. Als belas­tend empfin­det sie hinge­gen, „wenn etwas nicht gut funk­tio­niert und man nichts dage­gen tun kann.“ Das lässt aufhor­chen. Sitzt da die gesund­heits­psy­cho­lo­gi­sche Wurzel der Burnout‐Problematik (nicht nur) in der Pflege, das heißt beim subjek­ti­ven Eindruck, etwas sei für mich unab­än­der­lich, fast schick­sals­ar­tig, für mich geblockt und für mich unfass­bar, unbe­dingt nicht hand­hab­bar in meinem Arbeits­fall? Andere mögen es anders bewer­ten, für mich und in meinem Fall aber ist es so. Gesund­heits­psy­cho­lo­gisch fällt der Mensch, der Mitar­bei­ter in sich hinein. Wer springt ihm bei, wer kann ihm über­haupt beisprin­gen, wenn er sich radi­kal nach innen wendet, sich isoliert, sich in sich einbrennt, verbrennt – zuerst gedank­lich, dann seelisch verrennt.
„Subjek­tiv empfinde ich die Arbeit inzwi­schen als belas­ten­der, vor allem körper­lich. Ich glaube, dass die Belas­tung auch objek­tiv zuge­nom­men hat. Die Zahl der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Bewoh­ner in der Einrich­tung hat zuge­nom­men. Es sind meines Erach­tens mehr Männer darun­ter, mehr über­ge­wich­tige und auch mehr demenz­kranke Bewoh­ner. Es war zwar immer viel Arbeit bei knap­pem Perso­nal, aber je nach Kompe­tenz der jewei­li­gen Heim­lei­tung gab es schon Unter­schiede.“
Sie arbeite im Nacht­dienst. Ob es da einen signi­fi­kan­ten Unter­schied zwischen Tag‐ und Nacht­dienst bezo­gen auf ihre eigene Arbeits­be­las­tung gäbe? „Vor allem die psychi­schen Belas­tun­gen sind meiner Meinung nach in unse­rer Einrich­tung im Tagdienst höher. Das war ein Grund für mich, dass ich immer gerne in der Nacht arbei­tete, man muss sich, vor allem als Pfle­ge­fach­kraft, stän­dig auf andere Situa­tio­nen einstel­len, mit Ärzten, Ange­hö­ri­gen, der oder den Apothe­ken, mit Liefe­ran­ten von Hilfs­mit­teln etce­tera kommu­ni­zie­ren – und dabei auch noch einen beträcht­li­chen Teil an Grund‐ und Behand­lungs­pflege bewäl­ti­gen sowie eine immer umfang­rei­cher und kompli­zier­ter werdende Pfle­ge­do­ku­men­ta­tion und -planung. Im Nacht­dienst entfal­len manche dieser Arbei­ten, dafür arbei­tet man häufig allein, auch bei schwe­ren körper­li­chen Arbei­ten. Man hat mehrere Etagen zu versor­gen, die Wege sind entspre­chend weit – und man muss Entschei­dun­gen, zum Beispiel bei medi­zi­ni­schen oder sons­ti­gen Notfäl­len oft zunächst alleine tref­fen und trägt auch die entspre­chende Verant­wor­tung. Es gibt häufig auch Nächte, wo man kaum Zeit hat, sich einmal hinzu­set­zen und auszu­ru­hen.“
Ruth Sansli hat mitt­ler­weile erheb­li­che gesund­heit­li­che Einschrän­kun­gen entwi­ckelt. Führt sie die auf ihren Dienst zurück? „Ich hatte, wie fast alle, die in der Pflege arbei­ten, gele­gent­lich Rücken­schmer­zen, aber die hatte ich durch Achten auf rich­tige Hebe­tech­ni­ken, ‚rücken­scho­nen­des Arbei­ten’, immer wieder in den Griff bekom­men. Seit knapp einem halben Jahr habe ich aber Probleme mit dem Laufen und Schmer­zen, auch Rücken­schmer­zen, die zuneh­men. Es wurde eine Hüftar­throse, die schon in einem sehr fort­ge­schrit­te­nen Stadium ist, diagnos­ti­ziert. Die Rücken­schmer­zen kommen dann durch die Schon­hal­tung. Das alles kam für mich ziem­lich über­ra­schend. Ich denke schon, dass dieser vorzei­tige starke Verschleiß auf die Arbeit, insbe­son­dere auf das viele Heben und Umla­gern von Bewoh­nern zurück­zu­füh­ren ist, denn genau bei diesen Tätig­kei­ten habe ich jetzt beson­dere Schmer­zen bzw. ich kann sie bei schwe­ren Bewoh­nern kaum mehr alleine durch­füh­ren.
Hat sie mit Ihrem Betriebs­arzt, ihrem Arbeit­ge­ber darüber gespro­chen – wie hat er reagiert? Nein, mit dem Betriebs­arzt habe sie noch nicht gespro­chen. „Die Unter­su­chun­gen finden alle zwei oder drei Jahre statt. Bei der letz­ten Unter­su­chung, die noch vor der Diagnose lag, habe ich gesagt, dass ich Beschwer­den hätte. Er hat es aufge­schrie­ben, ist aber nicht weiter darauf einge­gan­gen. Beim Arbeit­ge­ber habe ich eine rela­tiv gering­fü­gige Stun­den­re­du­zie­rung bean­tragt und dabei auch den Grund genannt. Inzwi­schen ist es ja auch ziem­lich offen­sicht­lich, dass ich schlecht laufen kann. Es läuft wahr­schein­lich auf eine Opera­tion hinaus. Ich habe den Arbeit­ge­ber darüber infor­miert, auch über den geplan­ten Termin und die voraus­sicht­li­che Ausfall­zeit laut Arzt. Es wurde von Seiten des Arbeit­ge­bers nicht viel Persön­li­ches dazu gesagt, aber auch nicht ‚´häss­lich’ reagiert.“
Wie fühlen hier etwas weiter vor, weil das die gesundheits‐ und unter­neh­mens­psy­cho­lo­gi­sche Stelle ist, wo die viel beschwo­rene Fremd­ver­ant­wor­tung eigent­lich beginnt, die der Chefs und der Kolle­gen mit dem Betrof­fe­nen. Wie reagie­ren die Kolle­gin­nen und Kolle­gen – eher empa­thisch und soli­da­risch oder mehr mit Häme oder Igno­ranz, wollen wir von ihr wissen. „Die Meis­ten reagie­ren schon empa­thisch und auch teil­weise sehr soli­da­risch. Manche verste­hen nicht, warum ich mich bisher noch fast nicht habe krank­schrei­ben lassen. Von den Kolle­gin­nen in der Nacht hat fast jede Probleme, vor allem körper­li­cher Art. Psychi­sche Probleme hatten bei ihnen oft eher Gründe priva­ter Natur. Im Tagdienst kommt es schon vor, dass Kolle­gen auch wegen psychi­scher Gründe erkran­ken, vor allem Pfle­ge­fach­kräfte. Auch oft wegen Gelenk­pro­ble­men. Das betrifft auch junge ‚Berufs­an­fän­ger’“. Wir fragen auf den für uns kriti­schen Punkt zu: Ob Ruth Sansli sagen würde, sie habe mit Burnout‐Problemen zu kämp­fen, habe Angst vor Arbeits­platz­ver­lust, Mobbing, Panik sogar, die Leis­tung nicht mehr so wie früher brin­gen zu können? Sie sagt: „Ich habe schon Ängste, wenn ich jetzt zur Arbeit gehe, Angst, die Arbeit nicht so zu schaf­fen, wie ich es gerne möchte und eigent­lich von mir erwarte; Unsi­cher­heit, wie es ´´weiter­ge­hen´´ soll nach einer OP, ob ich die Arbeit mit einem künst­li­chen Hüft­ge­lenk über­haupt noch werde verrich­ten können.“ Ob sich Ihre Belas­tung auf die Art, wie Sie mit Pati­en­ten emotio­nal, kommu­ni­ka­tiv und sozial umgeht, ausge­wirkt hat, ob sie hekti­scher oder gar unsen­si­bler gewor­den sei, wenn sie sich zu stark beein­träch­tigt fühle, ja, ob ihr schnel­ler der Gedulds­fa­den reiße? „Manch­mal schon. Ich versu­che natür­lich, es nicht die Bewoh­ner spüren zu lassen; aber ich merke schon, dass ich mir manche Wege lieber sparen will, die ich sonst selbst­ver­ständ­lich gemacht habe, um noch etwas wegzu­räu­men oder zu holen, dass ich schnel­ler ärger­lich werde als früher, wenn jemand zum wieder­hol­ten Mal klin­gelt. Ich bin verun­si­chert. Ich habe weni­ger Freude an der Arbeit.“
Wir verab­schie­den uns aus Ruth Sans­lis Alltag. Nicht ohne aller­dings die Kern­frage zum Schluss zu stel­len. Was ist für sie das Haupt­pro­blem in der Alten­pflege? Die zur Verfü­gung stehende Zeit für die Pati­en­ten und sie selbst, der Perso­nal­man­gel, die Gesund­heits­be­las­tung – oder alles zusam­men genom­men? Ruth Sansli holt, das einzige Mal, wo wir sie spre­chen, rich­tig aus. Das muss ihr also ein ‚Herzens­an­lie­gen’ sein. Es klingt genauso enga­giert, wie vernünf­tig, vor allem voll­kom­men authen­tisch. „Die fehlende Zeit ist sicher eines der größ­ten Probleme in der Alten­pflege. Auch die fehlende Zeit für einen selber, dass man oft neun Stun­den durch­ar­bei­tet, ohne Zeit zu haben, selbst einmal zu rege­ne­rie­ren. Die Hektik, in der man Vieles machen muss, vor allem auch im Tagdienst. Dass die Probleme, die in dieser Rich­tung da sind, nicht immer thema­ti­siert werden dürfen bzw. von den Leiten­den und Trägern wirk­lich ernst genom­men werden, das ist ein großes Problem. Denn so können auch keine Lösun­gen gesucht und gefun­den werden. Dass, was die Gesund­heit der Mitar­bei­ter angeht, zu wenig Zeit und Ener­gie in die Präven­tion inves­tiert wird. Es gibt keine haus­in­ter­nen Schu­lun­gen oder Fort­bil­dun­gen. Rücken­scho­nen­des Arbei­ten ist schon manch­mal ein Thema, aber was ist mit Schul­tern, Hüften und Knie­ge­len­ken, die auch häufig betrof­fen sind? Es gibt doch sicher auch neuere Tech­ni­ken und Erkennt­nisse zur Präven­tion? Viele heben falsch, gerade ältere Mitar­bei­ter. Und unter Zeit­druck macht man zu viele Griffe selbst oder allein, anstatt Hilfe zu holen, anstatt auch die zu Pfle­gen­den mehr zu betei­li­gen, mithel­fen zu lassen, wo sie es können. Das wäre für alle Betei­lig­ten besser und auch die Würde wahren­der. Sich um Präven­tion zu kümmern, wird vom Arbeit­ge­ber zur Privat­sa­che der Mitar­bei­ter erklärt. Ich finde das nicht rich­tig. Es wäre besser, wenn auch die Arbeit­ge­ber dies zu ihrer Sache erklä­ren würden – im Inter­esse aller. Oft müsste einfach mehr und offe­ner gespro­chen werden zwischen Arbeit­ge­bern und -nehmern. Es herrscht Miss­trauen, das gegen­sei­tig ist. Den Arbeit­neh­mern wird zum Teil willent­li­ches ‚Krank­fei­ern’ unter­stellt; den Arbeit­ge­bern im Gegen­zug Gleich­gül­tig­keit gegen­über den Bedürf­nis­sen und Belan­gen der Mitar­bei­ter. Teil­weise haben sich in unse­rer Einrich­tung so Aggres­sio­nen aufge­baut, die kein gutes Mitein­an­der mehr zulas­sen. Jeder kann dazu beitra­gen, ist auch das, was ich oft versu­che, zu einer gelin­gen­den Kommu­ni­ka­tion beizu­tra­gen.“

VI . Was vom Burnout übrig­bleibt und danach kommt

In einer besse­ren Welt gibt es weiter ‚Burnout’ als Begriff und Problem und Phäno­men. Das den Arbeits­markt zwei­fels­ohne genauso unnö­tig belas­tet wie die Betrof­fe­nen selbst. Aber daran arbei­ten dann Leute wie Ruth Sansli, die empa­thi­sche, starke Alten­pfle­ge­rin, schlaue (und doch im Grunde nur reak­ti­ons­fä­hige) DAK‐ und andere Kassen‐Funktionäre, natür­lich weit­bli­ckende und fach­kun­dige Ärzte wie Dr. Markus Pawel­zik, hoffent­lich so schein­bar Burnout‐resistente Ex‐DB‐Manager und Gesund­heits­wis­sen­schaft­ler wie Chris­tian Kott­bauer, und – man muss sie dabei haben, weil der life circle doch erst damit so rich­tig rund und bunt wird – BIG‐Selbstoptimierer‐Firmen wie Adidas und Porsche zusam­men.
Warum immer noch und immer wieder ‚Burnout’? Weil auf unab­seh­bare Zeit zu viel für sich allein, in kleins­ten, nicht mitein­an­der vernetz­ten Denk‐, Entscheider‐ und Akti­ons­zel­len vor sich hin „gewursch­telt“ wird? Burnout braucht mehr Co‐Management, ja, aber das heißt auch: mehr inte­grier­tes Gesund­heits­sys­tem, mehr inte­grier­tes Arbeits­platz­ma­nage­ment – mehr Wissen und weni­ger Halb­wis­sen, und mehr vom Chef geför­derte und von Kolle­gen geteilte Empa­thie gegen­über mir selbst und ande­ren. Das ist keine gesund­heits­psy­cho­lo­gi­sche Verweich­li­chung der Arbeits­welt, sondern stra­te­gi­sche Weit­sicht im Unter­neh­mens­ma­nage­ment.
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