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Einge­bau­tes Faszien-Tape

Neue Schuhserie
Einge­bau­tes Faszien-Tape

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Die „Väter“ der neuen Schuhserie: Prof. Dr. Andreas Syska, Dr. Robert Schleip, Dr. Norbert Becker, Ewald Haimerl, Geschäftsführer, und Andreas Himmelreich, Leiter Forschung und Entwicklung von Haix (von links). Foto: Jauch
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Sport­ler und Bewe­gungs­the­ra­peu­ten haben sie schon länger für sich entdeckt: die Faszien. Die Erkennt­nisse über das ganz­kör­per­li­che Faser­netz­werk sind nun auch in eine Schuh­se­rie einge­flos­sen: Die neuen Sicher­heits­schuhe der Marke „Connexis Safety“ von Haix stimu­lie­ren mit einem soge­nann­ten Faszien-Tape das Binde­ge­webe an seinem Ausgangs­punkt, dem Fuß.

Petra Jauch

Das spezi­elle Band, das mehr ist als ein Klett­ver­schluss, verläuft durch den Schuh entlang der Ferse. Es wird beim Anzie­hen fest­ge­zo­gen und soll die Faszien an der Fußsohle sowie im Fersen- und Knöchel­be­reich stimu­lie­ren, um Ermü­dung vorzu­beu­gen. „Unsere neue Schuh­se­rie berück­sich­tigt die natür­li­chen Bedürf­nisse der Füße“, erklärte Alex­an­dra Schü­bel, Vertriebs­coach bei Haix, bei der Vorstel­lung der Neuent­wick­lung. „Wir präsen­tie­ren hier nicht einfach eine neue Kollek­tion, sondern eine neue Tech­no­lo­gie, eine neue Konstruk­tion, ein neues System“, unter­strich sie den hohen Inno­va­ti­ons­grad des Produk­tes. Neben dem beschrie­be­nen „Connexis System“ verfügt es über eine beson­dere Sohlen-Konstruktion, ein star­kes Anti-Slip Profil und eine ultra­leichte Nano-Carbon Schutz­kappe mit Extra-Raum für die Zehen.

Laut Geschäfts­füh­rer Ewald Haimerl flos­sen „weit über eine Million Euro“ in die Entwick­lung von Connexis Safety. Ausgangs­punkt war eine persön­li­che Erfah­rung: Seine Enkel hatten Fußpro­bleme, die sich durch Massage und rich­ti­ges Einstel­len behan­deln ließen. „Wieso bewirkt die Stimu­la­tion der Fußsohle eine solche Besse­rung“, fragte sich Haimerl. Antwor­ten erhielt er von Dr. Robert Schleip: Der Human­bio­loge und Diplom-Psychologe von der Univer­si­tät Ulm war Mitin­itia­tor des Faszien-Kongresses an der Harvard Medi­cal School in Boston 2007. „Dort entstand ein neues Denken, Faszien nicht mehr als einzelne ‚Strapse‘ zu verste­hen, sondern als ganz­kör­per­li­ches Netz­werk“, so Schleip. Gehirn und Fußsohle seien also per direk­tem Draht mitein­an­der verbun­den.

Wer sich nicht bewegt, verklebt!

Die Erfor­schung der Faszien förderte zudem das Wech­sel­spiel zwischen der Elas­ti­zi­tät dieser Fasern und der mensch­li­chen Beweg­lich­keit zutage: Bei zu wenig Bewe­gung „verfilzt“ das Binde­ge­webe – häufige Ursa­che von Rücken­schmer­zen. Das Faszien-Tape, also eine Dehn­be­we­gung im Schuh, soll die Elas­ti­zi­tät der Fasern fördern. Eine weitere Beson­der­heit der Schuh­se­rie besteht in den neuar­ti­gen Leis­ten, die dem Fuß viel Platz im Vorder­be­reich lassen. „Leis­ten sind übli­cher­weise ballig geformt – der Fuß steht sozu­sa­gen in einer Rinne“ erklärte Dr. Norbert Becker. Füße bräuch­ten zum Laufen und für einen festen Stand aber eigent­lich eine Ebene, so der Fach­arzt für Ortho­pä­die. Auch die metall­freien, Schutz­kap­pen wach­sen propor­tio­nal mit dem Leis­ten mit: „Es gibt neun verschie­dene Kappen­grö­ßen“, erklärte Schü­bel. Die neue Workwear-Schuhserie eignet sich für den Einsatz in der Indus­trie und Produk­tion sowie im Lager oder Hand­werk. Zum Start gibt es insge­samt elf verschie­dene Ausfüh­run­gen in den Kate­go­rien S1, S1 P und S3, darun­ter Damen- und Herren­mo­delle. Auch Sanda­len sind erhält­lich. Drei verschie­dene Einla­gen sorgen wahl­weise für mehr oder weni­ger Volu­men im Schuh, alter­na­tiv können auch ortho­pä­di­sche Einla­gen einge­baut werden.

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